Werner würde gerne den Hinspielerfolg wiederholen
Andrea Kloth (Mitte) wird hart attackiert. Mit der HSG Fürth/Krumbach muss sie am Samstagabend zum Oberliga-Duell bei der HSG Haibach/Glattbach antreten. Archivbild: Fritz Kopetzky
Handball: Oberliga-Frauen der HSG reisen zu Haibach/Glattbach.
Fürth/Krumbach. Mit einem Mittelfeldduell starten die Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach am Samstagabend (19 Uhr) in die Rückrunde der Oberliga. Bei der HSG Haibach/Glattbach, die als Liga-Fünfter einen Punkt mehr auf dem Konto hat als die Fürtherinnen, würde das Team von Trainer Daniel Werner nur zu gerne den 28:22-Hinspiel-Sieg wiederholen.
Die Partie von Ende November hat man bei Fürth/Krumbach noch in guter Erinnerung, aber gleichzeitig warnt Werner davor, den Gegner zu unterschätzen. Zumal die Vorbereitung nicht ideal war. Ein Großteil der Mannschaft war bis zum vergangenen Wochenende noch Skifahren. Inzwischen sind zwar alle ohne Verletzungen zurück, aber die eine oder andere Erkältung dezimierte den Kader für das Training. „Zum Spiel hoffe ich, dass wir wieder komplett sind“, so Werner.
In der vergangenen Woche absolvierte eine Rumpftruppe Trainingseinheiten gemeinsam mit der zweiten Mannschaft, am Wochenende stand noch eine schweißtreibende Spinning-Einheit auf dem Plan. „Jetzt haben wir aber gut trainiert, und ich denke, dass wir bis zum Samstag gut vorbereitet sein werden“, strahlt der Trainer Zuversicht aus.
Unterdessen laufen beim Oberliga-Aufsteiger auch die Gespräche für die nächste Runde schon auf Hochtouren. „Ich denke, dass wir da auch zeitnah alles festzurren können“, so der Coach.
Mit einem unbequemen Gegner bekommt es die Bezirksliga-Reserve der HSG Fürth/Krumbach II am Samstag (17 Uhr) beim TuS Zwingenberg II zu tun. „Das ist eine Mannschaft, die viele Routiniers in ihren Reihen hat und an einem guten Tag jedem Gegner das Leben schwer machen kann“, warnt HSG-II-Trainer Gerald Röder. Auf dem Papier sind die Odenwälderinnen als Sechste mit starken 12:8 Punkten zwar in der Favoritenrolle, „aber unterschätzen werden wir Zwingenberg auf keinen Fall“, stellt Röder vor dem letzten Hinrundenspiel beim Tabellenneunten unmissverständlich klar. mep
Quelle: Odenwälder Zeitung, 15.01.2026
