20.01.2026

HSG bekommt keinen Zugriff

OZ_19.01.26

Annika Dörsam war mit sieben Treffern erfolgreichste Schützin bei der HSG Fürth/Krumbach, aber auch sie konnte die 24:31-Niederlage bei der HSG Haibach/Glattbach nicht verhindern. Archivbild: Kathrin Oeldorf

Handball: Frauen von Fürth/Krumbach verlieren klar mit 24:31 Toren bei der HSG Haibach/Glattbach.

Fürth. Nichts zu holen gab es am Samstagabend für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach. Bei der HSG Haibach/Glattbach unterlag das Team von Trainer Daniel Werner klar mit 31:24 (12:15) Toren. Das Hinspiel hatte der Aufsteiger noch Ende November klar mit 28:22 für sich entschieden. Doch in der Fremde lief es gar nicht rund. „Wir bekamen diesmal überhaupt keinen Zugriff“, bemängelte Werner. „Die Abwehr stand nicht gut und vorne haben wir zu viele Chancen ausgelassen.“

Dass die Fürtherinnen dennoch in der ersten Hälfte auf Tuchfühlung blieben und beim 10:10 (23.) sogar den Ausgleich schafften, war vor allem der ebenfalls nicht idealen Trefferquote der Gastgeberinnen geschuldet. Doch Haibach fing sich und sorgte mit einem 6:0-Lauf kurz nach dem Seitenwechsel vom 17:15 (36.) zum 23:15 (46.) für die Entscheidung. „Da lief leider nicht viel bei uns zusammen“, so Werner. „Bei uns hat man schon gemerkt, dass nach der dreiwöchigen Pause und erst einer Trainingswoche vieles noch nicht klappte“, musste der Trainer erkennen.

Durch diese Niederlage haben die Odenwälderinnen nun wieder ein negatives Punktekonto und mit ihren 11:13 Zählern gerade einmal vier Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Dreieich. Und am nächsten Sonntag kommt der Meisterschaftsfavorit und Tabellenführer Bachgau in die Schulsporthalle – alles andere als eine einfache Phase für Werner und sein Team, aber zugleich für den Aufsteiger auch kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. „Natürlich brauchen wir in der Rückrunde noch ein paar Punkte, aber die werden wir holen“, gibt sich der Coach von Fürth/Krumbachs zuversichtlich.

HSG Fürth/Krumbach: Stephan, Ruff – Weber (1), Jöst (2), Annika Dörsam (7/1), Ehret, Blatt (4), Reimund (1), Kilian (1), Johanna Dörsam, Jana Dörsam, Obermeier (5), Kloth (1), Eisenhauer (2).

TuS Zwingenberg II – HSG Fürth/Krumbach II 18:39 (9:16): Einen erfolgreichen Start ins neue Handball-Jahr feierte die HSG Fürth/Krumbach II im Bezirksliga-Auswärtsspiel beim TuS Zwingenberg II. Die Spielerinnen von HSG-Coach Gerald Röder lieferten eine über 60 Minuten konzentrierte und couragierte Leistung ab und gewannen in überzeugender Manier mit 39:18 (16:9).

„Das war richtig gut“, stellte Röder fest. „Hier in Zwingenberg kann man sich auch richtig weh tun, wenn man nicht die Konzentration behält. Aber heute haben meine Spielerinnen das konsequent durchgezogen und ließen nie einen Zweifel aufkommen“, freute sich der erfahrene Trainer.

Schon in der Anfangsphase stellte Fürth/Krumbach eine starke Deckung, führte 4:0 (9.) und baute den Vorsprung auf 9:1 und 13:5 (23.) aus. Nach der Pause machte die HSG weiter Druck und sorgte spätestens beim 26:13 (45.) für die Entscheidung. Durch den Auswärtssieg, dem eine geschlossene Teamleistung zugrunde lag, polierten die Odenwälderinnen ihre Bilanz auf nun 14:8 Punkte auf und sind guter Sechster.

HSG Fürth/Krumbach II: Lulay, Emig – Carolin Dörsam (3/1), Laupichler (2), Pludra (5/2), Kapp (1), Geiß (7), Zaplatilek (1), Klein, Knapp (1), Scholl (13), Emma Dörsam (3), Diana Helferich (3). mep