Dritte Heimniederlage in Folge
Trainer Ingo Trumpfheller wartet mit der HSG Fürth/Krumbach seit fünf Spielen auf einen Sieg. Bild: Philipp Reimer
Handball: HSG Fürth/Krumbach kann den Negativlauf auch nicht gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden stoppen.
Fürth. Der Negativlauf der HSG Fürth/Krumbach hält an: Am Samstagabend unterlagen die Odenwälder Bezirksoberliga-Handballer der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden mit 32:35 (17:15) und bleiben damit im fünften Spiel in Folge ohne Punkt und – für Fürther Ansprüche fast noch schlimmer – schon im dritten Heimspiel in Serie. Mit nun 19:17 Punkten ist das Team von Trainer Ingo Trumpfheller gleichauf mit dem Sechsten Weiterstadt.
Nach den Gründen für die Niederlage musste Trumpfheller nicht lange suchen: „Wir haben einfach viel zu viele freie Chancen vergeben“, monierte er. „Mit einer Quote von unter 40 Prozent kann man nicht gewinnen.“ Zudem bestrafte Weiterstadt viele vergebene Möglichkeiten der Gastgeber direkt mit Gegenstoßtoren, so dass es doppelt schmerzte. „Alleine vom Kreis haben wir sieben freie Bälle ausgelassen. Dazu noch etliche Würfe von Außen – das war einfach zu viel“, so Trumpfheller. Dennoch lag Fürth/Krumbach nach einem bis dahin ausgeglichenen Spiel Mitte der zweiten Hälfte noch mit 24:21 vorne, doch statt den Vorsprung zu halten oder gar weiter auszubauen, wurden die nächsten vier Angriffe vergeben und die Gäste drehten das Resultat zum 26:24 (49.). Die Trumpfheller-Sieben lief fortan immer einem knappen Rückstand hinterher, beim 31:33 durch Matthis Jäckel keimte 110 Sekunden vor dem Ende noch einmal Hoffnung auf, aber weitere vergebene Chancen besiegelten die Niederlage.
Immerhin mit der Defensivleistung konnte Ingo Trumpfheller zufrieden sein. Immer dann, wenn es gelang, die Gäste in den Positionsangriff zu zwingen, hatte Fürth seine besten Phasen. Zumal auch Sören Dorn zwischen den Pfosten eine sehr ordentliche Leistung zeigte und das Zusammenspiel zwischen Keeper und Deckung gut funktionierte. „Wenn man vorne aber nicht trifft und dann Konter kassiert, dann kann man nicht gewinnen“, fasste es der Fürther Coach enttäuscht zusammen.
HSG Fürth/Krumbach: Seitz, Dorn – Metzger (2), Matthis Jäckel (9), Renner, Koch, Fischer (5), Sattler, Camcioglu (1), Klink (3), Schüle, Prahst (1), Kaiser (11/4).
Quelle: Odenwälder Zeitung, 02.03.2026
