„Fühlt sich wie eine Niederlage an“
Handball: HSG Fürth/Krumbach verspielt Drei-Tore-Führung und muss sich gegen Riedstadt mit einem Punkt zufriedengeben.
Fürth. Nach sechs Niederlagen in Folge haben die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach endlich wieder einen Zähler geholt. Doch das 34:34 (16:15)-Remis gegen den Tabellenvorletzten Riedstadt fühlt sich laut Fürths Trainer Ingo Trumpfheller „wie eine Niederlage an“. Es waren nicht einmal mehr drei Minuten auf der Uhr, als die Odenwälder mit 34:31 führten. „Dann haben wir das einfach nicht über die Zeit gebracht. Wieder waren es viel zu viele freie Chancen, die wir vergeben haben“, ärgert sich Trumpfheller.
Im Laufe der zweiten Hälfte waren genügend Möglichkeiten da, um auf vier, fünf Tore wegzuziehen – doch Riedstadt hielt auch immer wieder wacker dagegen. In der ersten Hälfte konnte sich Fürth vor allem auf seinen Keeper Sören Dorn verlassen, der etliche hochkarätige Chancen der Gäste zunichtemachte und damit maßgeblichen Anteil an der zwischenzeitlichen 12:7-Führung (19.) und 15:10-Führung (22.) hatte. Doch bis zur Pause schrumpfte der Vorsprung der Odenwälder auf ein Tor zusammen, mit dem 16:15 war Trumpfheller gar nicht zufrieden. „Da müssen wir einfach mehr daraus machen“, so der Coach. Im zweiten Abschnitt gelang Riedstadt zwar der 20:20-Ausgleich, doch danach führte immer Fürth/Krumbach – bis zum 30:30 (52.). Angeführt vom starken Jakob Thiede konterten die Gastgeber noch einmal zum 34:31 – aber selbst das sollte nicht zum erhofften Heimsieg reichen. Immerhin: Durch das Remis verhinderten die Odenwälder ein negatives Punktekonto und bleiben mit 20:20 Zählern auf Tabellenplatz sieben.
HSG Fürth/Krumbach: Dorn – Metzger, Matthis Jäckel (8), Renner, Fischer (7/1), Herdner, Camcioglu (3), Mink (1), Thiede (2), Klink (4), Schüle (1), Prahst, Kaiser (8/1).
Die HSG Fürth/Krumbach II war im Kellerduell mit der HSG Riedstadt II zwar auf Augenhöhe, unterlag am Ende aber unglücklich mit 26:27 (15:16). „In der zweiten Hälfte waren wir nicht gut genug – vor allem im Angriff“, fand Fürths Trainer Norbert Metzger. Schon im ersten Abschnitt entwickelte sich zwischen dem Liga-Achten und -Neunten eine enge Partie mit wechselnden Führungen. Nach dem 14:12 (23.) leisteten sich die Odenwälder allerdings einige schwache Würfe, Riedstadt konterte und legte nach einem 4:0-Lauf ein 16:14 vor. Im zweiten Abschnitt egalisierte Fürth schnell zum 18:18 (34.), geriet dann aber mit 18:20 ins Hintertreffen und lief bis zum 25:25 (52.) immer einem knappen Rückstand hinterher. „In der Schlussphase hatten wir noch einmal alle Chancen, konnten das Spiel aber nicht zu unseren Gunsten drehen“, so Metzger, der im 18-jährigen Daniel Fabian den besten Spieler in seinem Team sah. mep
HSG Fürth/Krumbach II: Steinmann – Daubner (2), Baumgartl (3), Fabian (8), Klein, Sattler (3), Weber (4/2), Schütz, Thiede, Raabe (6), Heinz, Lenhardt, Krämer, Gehron.
Quelle: Odenwälder Zeitung, 16.03.2026
