Fürther Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern
Shannon Obermeier, gegen Dreieich mit drei Treffern, und die HSG Fürth/Krumbach schaffen als einziger Aufsteiger den Klassenverbleib in der Oberliga. BILD: FRITZ KOPETZKY
Handball: HSG beseitigt letzte Zweifel mit 32:27-Heimsieg über Mitaufsteiger HSG Dreieich.
Fürth. Jubel bei den Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach. Durch einen 32:27 (16:11)-Heimsieg gegen die HSG Dreieich zerstreuten die Odenwälderinnen die letzten – ohnehin nur noch theoretischen – Zweifel am Klassenerhalt. Damit ist Fürth/Krumbach auf Rang sieben der einzige von drei Oberliga-Aufsteigern, dem dies in dieser Saison gelungen ist. Dreieich und Sulzbach/Leidersbach, die beiden Mit-Aufsteiger, müssen direkt wieder zurück in die Bezirksoberliga. „Das zeigt ein Stück weit, dass der Sprung in die Oberliga schon groß ist“, sagte Fürth-Trainer Daniel Werner, der umso glücklicher ist, schon vor den finalen beiden Partien nach der Osterpause einen sicheren Mittelfeldplatz inne zu haben.
Gegen Dreieich waren die Fürtherinnen von Beginn an stabil in der Deckung und konnten sich zudem auf ihre Torhüterin Sina Ruff verlassen. In der Offensive agierten sie konsequent und dies führte nach dem 3:3 (5.) zu einer beruhigenden 9:5-Führung (13.), die zur Pause auf fünf Tore ausgebaut wurde. Im zweiten Durchgang verkürzte Dreieich zwar auf 17:19 und 19:21 (44.), „aber da haben wir kühlen Kopf bewahrt“, musste Coach Werner nicht lange um die Punkte zittern. Nach dem 28:21 (54.) verwalteten die Odenwälderinnen ihren Vorsprung und ließen sich auch durch eine offene Deckung der Gäste, die für den Klassenerhalt dringend hätten punkten müssen, nicht mehr aus dem Konzept bringen.
„Das war eine richtig gute Leistung meiner kompletten Mannschaft. Alle hatten ihren Anteil daran“, lobte Werner die Ausgeglichenheit im Team. „Dadurch konnten wir immer den Druck hochhalten und haben uns diesen Sieg absolut verdient.“
HSG Fürth/Krumbach: Geisler, Ruff – Weber (9/5), A. Dörsam (4), Blatt (6), Kilian (1), Ehret, Jo. Dörsam, Ja. Dörsam, Obermeier (3), Geiß, Jöst (4), Kloth (1), Eisenhauer (4).
Reserve behauptet Mittelfeldrang
Im Mittelfeldduell der Frauen-Bezirksliga gewann die HSG Fürth/Krumbach II bei der HSG Groß-Bieberau/Modau II sicher mit 31:23 (14:11). „Wir hatten eigentlich nur in den ersten 20 Minuten etwas Probleme“, so der Fürther Trainer Gerald Röder. Doch dann steigerte sich die Deckung und auch im Angriff wurde in der Folge konsequent auf Lücke gegangen und die sich bietenden Chancen genutzt. „Das sah dann wirklich gut aus“, fand Röder mit Blick auf den Zwischenspurt vom 6:7 (16.) zum 13:10 (27.).
Nach dem Seitenwechsel blieb Fürth/Krumbach am Drücker, baute die Führung auf 19:13 (38.) aus. Selbst eine kurze Schwächephase, als der Vorsprung auf 22:18 schmolz, wurde gut überstanden. Beim 28:19 (54.) war die Partie längst entschieden. „Wir haben uns schnell wieder gefangen und haben das wirklich sehr ordentlich gemacht“, war Röder mit dem Auftritt zufrieden, mit dem die HSG ihren Mittelfeldplatz mit einer 18:16-Bilanz bei noch sechs ausstehenden Spielen zementiert. mep
Fürth/Krumbach II: Flath, Schütz – C. Dörsam (7/4), Laupichler, Hahn, Roth (3), Pludra (8), Kapp, Schneider, Klein, Knapp, März (4), Scholl (7), E. Dörsam (2).
Quelle: Odenwälder Zeitung, 31.03.2026
