28.02.2026

Viele Ausfälle bei der HSG

OZ_26.02.26

Yannik Kaiser hat gegen die HSG Groß-Bieberau/Modau II freie Wurfbahn. Die Leistung der HSG Fürth/Krumbach gegen den Spitzenreiter war nicht schlecht. Bild: Philipp Reimer

Handball: Fürther Männer sind schon seit vier Spielen ohne Sieg. Für die Frauen zählt es jetzt

Fürth. Kämpferisch gibt sich Ingo Trumpfheller, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten HSG Fürth/Krumbach, vor dem Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr) gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden. „Personell sieht es alles andere als rosig aus“, gibt er zu, ergänzt aber sogleich: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen – ganz gleich, wer aufläuft.“ Definitiv fehlen werden bei Fürth Malte Jäckel – und das wohl sogar für den Rest der Runde. Zudem steht Jakob Thiede nicht zur Verfügung, hinter Nils Klink (Bänderverletzung) steht ein dickes Fragezeichen, und Philipp Mink ist verhindert.

Die Odenwälder warten schon seit vier Spielen auf einen Zähler, sind aber mit 19:15 Punkten immer noch guter Tabellenfünfter. Dabei zehren sie noch von der überragenden Hinrunde. „Jetzt ist es aber an der Zeit, dass wir wieder nachlegen. Zudem haben wir auch noch was gutzumachen“, erinnert Trumpfheller daran, dass man im Hinspiel denkbar knapp mit 35:36 unterlag. Die Weiterstädter sitzen mit 17:17 Zählern auf Rang acht den Fürthern im Nacken, die nur zu gerne den Angriff abwehren und den Vorsprung wieder ausbauen würden. „Der Gegner geht hohes Tempo und ist brandgefährlich“, kennt Trumpfheller die Gäste aus dem Ried bestens, „aber wir werden uns mit den zur Verfügung stehenden Spielern gut vorbereiten und alles in die Waagschale werfen“, verspricht er.

Jetzt zählt es für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach: Das Team steht vor einer Serie von vier Heimspielen in Folge, drei davon gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter ihnen stehen. „Da müssen wir jetzt liefern, um den Klassenerhalt zu sichern“, betont HSG-Trainer Daniel Werner.

Zuerst geht es am Sonntag (18 Uhr) gegen den Liga-Neunten TV Langenselbold, und nach der Partie gegen den Tabellenzweiten Bürgstadt kommen noch Schlusslicht Sulzbach/Leidersbach und der Vorletzte Dreieich in die Schulsporthalle. Damit ist der März der Monat der Wahrheit für den Aufsteiger, der mit einer beeindruckenden Hinrunde aufwartete, aber zuletzt in einer Ergebniskrise steckt und mit 12:20 Punkten nur noch fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsregion hat. Das können die Fürtherinnen aber jetzt alles binnen vier Wochen geradebiegen. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 26.02.2026