Lukas Meiß ist operiert
Lukas Meiß wird der HSG Fürth/Krumbach länger fehlen. Bild: Fritz Kopetzky
Handball: Fürther fällt wohl ein ganzes Jahr aus.
Fürth. Seit acht Spielen wartet die HSG Fürth/Krumbach inzwischen auf einen Sieg. Im Klassement der Handball-Bezirksoberliga ist die Mannschaft von Trainer Ingo Trumpfheller von Rang vier auf Platz zehn abgerutscht. Und Besserung ist nicht in Sicht: Am Samstag (19 Uhr) kommt der starke Liga-Dritte TV Trebur in die Schulsporthalle. Doch die Odenwälder haben den Gegner in guter Erinnerung, haben dort in der Hinrunde mit 33:32 gewonnen. „Entsprechend motiviert wird Trebur aber auch zu uns kommen“, so Trumpfheller, der mit der Trainingsleistung seiner Akteure zuletzt sehr zufrieden war.
So wie ein Neustart
„Für uns ist das noch einmal so etwas wie ein Neustart. In den letzten fünf Spielen wollen wir noch Punkte sammeln“, erklärt der Trainer, der auch ein paar kleine Änderungen im Spielsystem vorgenommen hat. Personell gibt es wenig Neues bei der HSG. Lukas Meiß wurde inzwischen am Knie operiert und wird wohl ein komplettes Jahr pausieren müssen. „Vor der Saison 2027/28 ist nicht mit einem Comeback zu rechnen“, meint Trumpfheller. Etwas schneller sollte es bei Malte Jäckel gehen. Ihn erwartet der Coach zumindest in der Vorbereitung für die nächste Runde zurück, in den verbleibenden fünf Partien wird er aber definitiv fehlen.
Eine ganz schwere Aufgabe wartet auch auf die Bezirksliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach II, die am Samstag (17 Uhr) den Titelaspiranten TG Biblis zu Gast haben. Im Hinspiel im Ried hielt das Team von Trainer Norbert Metzger beim 23:25 gut mit, ein ähnliches Resultat wäre ein Achtungserfolg, etwas Zählbares schon eine faustdicke Überraschung.
Katharina Hallstein coacht
Das Saisonziel ist erreicht, und in den letzten beiden Spielen kann es für die Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach maximal noch einen Rang nach oben gehen, nach hinten ist der aktuelle siebte Platz schon final abgesichert. Damit kann man schon jetzt von einer erfolgreichen Premierensaison für den Oberliga-Aufsteiger sprechen. Am Sonntag (16 Uhr) wartet nun die Partie beim Liga-Vierten TGS Walldorf auf die Odenwälderinnen. „Wir werden alles geben, um den Hinspielsieg zu wiederholen“, erklärt HSG-Trainer Daniel Werner und erinnert an die starke Leistung aus dem Dezember, als man mit 30:28 gewann.
Das Coaching wird diesmal allerdings Katharina Hallstein übernehmen. Werner selbst ist beim Pokalfinale der Handballer in Köln. „Die Karten dafür hatte ich schon lange, und wir haben daher schon vor der Saison versucht, das Spiel zu verlegen, konnten uns allerdings nicht mit Walldorf einigen“, bedauert der Trainer, der aber gleich ergänzt: „Wäre unser Klassenerhalt noch nicht erreicht, dann wäre ich natürlich bei unserem Spiel gewesen.“ Doch seine Spielerinnen haben geliefert.
Reserve ist Außenseiter
Als Außenseiter empfangen die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach II am Sonntag (16 Uhr) den Liga-Dritten FSG Biblis/Gernsheim, haben aber beim 21:21 im Hinspiel gezeigt, dass der Gegner ihnen durchaus liegt. mep
Quelle: Odenwälder Zeitung, 16.04.2026
