17.06.2026

Fürther sind froh über das Saisonende | Abschied bei der HSG II

BerichteVomWE

Beide Mannschaften verlieren ihr letztes Spiel.

Bei den Handballern der HSG Fürth/Krumbach ist man froh, dass die Saison zu Ende gegangen ist. Beide Männer-Teams bauten in der zweiten Saisonhälfte stark ab, hatten mit vielen Ausfällen zu kämpfen und konnten nicht mehr an die vielversprechenden Leistungen der Hinserie anknüpfen.

Das Bezirksoberliga-Team von Trainer Ingo Trumpfheller unterlag im Derby dem Drittletzten MSG Lorsch/Einhausen am Ende klar mit 21:29 (11:12) und bleibt damit Zehnter. Nachdem man in der ersten Saisonhälfte immer unter den Top Fünf war, ist das eine durchaus enttäuschende Entwicklung. „Wenn aber immer wieder Leistungsträger verletzt fehlen, dann ist das auch zu erklären“, stellt Trumpfheller klar. Diesmal galt es gleich sieben Spieler zu ersetzen. Das gelang in der ersten Hälfte noch ganz ordentlich, dann brachen aber alle Dämme. „Hinzu kam, dass unsere Chancenverwertung absolut unterirdisch war“, erklärte er mit Blick auf fast 20 vergebene freie Möglichkeiten. „Damit kann man nicht gewinnen.“

Beim 10:8 (23.) schien Fürth die Partie allmählich in den Griff zu bekommen, überstand bis zum 11:10 sogar eine doppelte Unterzahl, geriet aber noch vor der Pause mit 11:12 und danach gleich mit 11:16 (35.) ins Hintertreffen. „Das hat schon weh getan“, so Trumpfheller. Während Lorsch/Einhausen nun immer sicherer agierte und auch ins Tempospiel kam, lief bei den Odenwäldern nichts mehr. Der Rückstand wuchs auf 16:26 an, was zehn Minuten vor dem Ende die Entscheidung war.

HSG: Lindner, Dorn – Metzger, Fabian, Renner, Fischer (8), Herdner (1), Sattler, Camcioglu (5), Schütz, Mink (4), Thiede, Kaiser (3).

Quelle: Odenwälder Zeitung, 18.05.2026

Abschied bei der HSG II

Mit einem 24:18 (11:9)-Heimsieg gegen den TuS Zwingenberg II und einem guten sechsten Rang im Endklassement der Bezirksliga verabschiedeten sich am Sonntagabend die Handballerinnen HSG Fürth/Krumbach II aus der Saison. „Mit diesem Abschneiden sind wir sehr zufrieden“, resümierte HSG-Trainer Gerald Röder. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft am Start, in der viele Spielerinnen sind, die erst aus der A-Jugend kamen. Diesen Umbruch hat das Team sehr gut geschafft“, lobt der Coach. Und trotz fünf Abgänge: Für die kommende Runde ist Röder schon jetzt zuversichtlich: „Das Gerüst steht und darauf werden wir jetzt aufbauen.“

Verabschiedet wurde im Rahmen des letzten Spiels Diana Helferich, die ihre Karriere ebenso beendet wie Nadja Pfeifer und Torhüterin Hannah Schütz. Emily Fronia wechselt zurück zu ihrem Heimatverein HC VfL Heppenheim und Mia Hahn muss beruflich bedingt erstmal eine Pause einlegen.

Gegen Zwingenberg tat sich Fürth/Krumbach im ersten Abschnitt recht schwer. Zwar geriet die HSG nur beim 3:4 (9.) kurzzeitig ins Hintertreffen und legte ansonsten immer vor, „aber der Zugriff fehlte schon ein Stück weit“, erkannte Röder. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. Die Abwehr stand nun besser, das Umschaltspiel lief und auch die Chancenverwertung war nun wesentlich konsequenter als noch im ersten Abschnitt. Dadurch sorgten die Odenwälderinnen beim 16:10 (40.) schon für klare Verhältnisse und spätestens beim 22:15 (52.) für die Entscheidung.

HSG Fürth/Krumbach II: Lulay, Ruff – Carolin Dörsam (4/2), Hahn, Pfeifer (1), Roth (3), Pludra (4/1), Malin Dörsam (2), Thiede, Kapp (3), Knapp (3), Bauer (3), Scholl (1). mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 19.05.2026