20.03.2026

Für die Fürther Frauen zählt es

Wochenendvorschau

Matchball für Fürther Frauen

Matchball für Fürther Frauen: Ihren ersten Matchball zum vorzeitigen Klassenerhalt wollen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach nutzen: Am Sonntag (18 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Daniel Werner das Schlusslicht HSG Sulzbach/Leidersbach „und wenn wir diese zwei Punkte holen, dann sollten wir schon durch sein“, rechnet Werner vor. Aktuell ist Fürth Siebter, hat 14:22 Zähler auf dem Konto und vier Spieltage vor Saisonende vier Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Offenbach-Bürgel. Am liebsten wäre Daniel Werner natürlich, wenn die nächsten beiden Partien bis zur Osterpause – nach Sulzbach kommt noch der Vorletzte Dreieich in die Schulsporthalle – gewonnen würden. Dann müsste überhaupt nicht mehr gerechnet werden. „Unser Ziel ist es, den Sieg aus dem Hinspiel zu wiederholen“, so der Coach, der bis auf Franziska Beye, die sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hat, alle Spielerinnen an Bord hat.

Die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach II sind am Samstag (17.30 Uhr) beim Drittletzten TGB Darmstadt II gefordert. Für Fürths Coach Gerald Röder ist es eine „keinesfalls zu unterschätzende Aufgabe“ für sein Team, das als guter Siebter aber in der Favoritenrolle ist.

Mit Respekt nach Lampertheim: Bei den Bezirksoberliga-Männern der HSG Fürth/Krumbach steht ein richtungsweisendes Spiel an: Mit nur 20:20 Punkten und nach sieben sieglosen Spielen fährt das Team von Trainer Ingo Trumpfheller am Sonntag (15 Uhr) zum punktgleichen TV Lampertheim.

Trendwende vor der Osterpause?

Gewinnt die HSG, dann wäre das nach dem jüngsten 34:34-Remis gegen Riedstadt wohl die Trendwende noch vor der Osterpause. Eine Niederlage würde Fürth hingegen endgültig in die zweite Tabellenhälfte absinken lassen. „Das wäre natürlich nach der tollen Hinrunde schon ein Stück weit enttäuschend“, gibt Trumpfheller zu, der aber einordnen kann: „Wenn man nie in Bestbesetzung spielt, dann ist das in dieser ausgeglichenen Liga irgendwann nicht mehr zu kompensieren.“

Die Lampertheimer haben zwar zuletzt auch zwei Niederlagen kassiert, die allerdings gegen die beiden Top-Teams Groß-Bieberau und Erbach waren, wobei insbesondere die knappe 36:38-Heimniederlage gegen die Erbacher für TVL-Coach Tobias Führer „schon ein Achtungserfolg“ war. „Jetzt wollen wir uns gegen Fürth wieder zwei Punkte holen“, gibt er sich kämpferisch. Als krasser Außenseiter tritt die HSG Fürth/Krumbach II am Sonntag (15.30 Uhr) beim Bezirksliga-Tabellenführer TuS Griesheim II an. Zwar befinden sich die Odenwälder von Coach Norbert Metzger in einem Aufwärtstrend, aber in Griesheim hängen die Trauben extrem hoch, wenngleich man beim knappen 28:29 im Hinspiel auch zeigte, dass man sich nicht verstecken muss. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 19.03.2026