Trumpfheller trifft in Heppenheim auf Demiryol
Der ehemalige Siedelsbrunner Aykut Demiryol hat die Handballer des HC VfL Heppenheim zum Klassenerhalt geführt. Am Freitagabend muss die HSG Fürth/Krumbach in der Kreiststadt antreten. Bild: Kopetzky
Neun Spiele ohne Sieg – die HSG Fürth/Krumbach will das im Derby ändern. Oberliga-Frauen verabschieden sich.
Fürth/Weschnitztal. Gelingt im Derby die Wende? Nach inzwischen neun sieglosen Spielen sind die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach am Freitagabend (20 Uhr) beim HC VfL Heppenheim gefordert. Für Trainer Ingo Trumpfheller ist diese Partie auch ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Spieler aus Siedelsbrunner Zeiten, Aykut Demiryol, der die junge Mannschaft der Kreisstädter inzwischen schon zum Saisonziel Klassenerhalt geführt hat.
Mit diesem mussten sich die Fürther in dieser Runde nicht beschäftigen, da sie in der Hinserie stark performten und zwischenzeitlich schon eine Top-Fünf-Platzierung als Ziel nannten. Davon haben sie sich in den letzten Monaten und dem Absturz auf Rang zehn allerdings auch schon wieder entfernt. Immerhin: Der Rückstand auf den Sechsten, Lampertheim, beträgt nur zwei Zähler – ein lohnendes Ziel in den letzten vier Saisonspielen.Obwohl es am vergangenen Wochenende nicht zum erhofften Sieg reichte und mit dem 30:34 gegen Trebur bereits neun Spiele in Folge nicht gewonnen wurden, fahren die Fürther mit Selbstvertrauen nach Heppenheim. „Gegen Trebur haben wir wieder ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, findet Trainer Ingo Trumpfheller. „Da war vieles richtig gut und man hat gespürt, dass das intensive Training gefruchtet hat.“ Hinzu kommt, dass man gegen Heppenheim im Hinspiel mit 42:25 gewonnen hat und dies für viel Selbstvertrauen sorgen sollte. Gleichzeitig ist gerade diese Partie für Trumpfheller auch gefährlich: „Ich kenne Aykut Demiryol sehr gut. So eine Niederlage lässt er nicht auf sich sitzen. Er wird seine Mannschaft entsprechend einstellen und sie werden alles daran setzen, Revanche zu nehmen.“ Und der HC VfL-Coach bestätigt dies: „Wir wollen zeigen, dass wir auf keinen Fall so schlecht sind wie im Hinspiel und haben uns selbst etwas zu beweisen.“ Respekt hat er vor allem vor der Fürther Rückraumachse Fischer, Jäckel und Kaiser. Fehlen wird bei Fürth am Freitagabend allerdings Kreisläufer Tom Prahst, der krankheitsbedingt passen muss. Nach dem 33:30-Coup gegen den Titelkandidaten Biblis wollen die Bezirksliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach II am Samstag (17 Uhr) beim Liga-Sechsten TSV Pfungstadt nachlegen und ihren einstelligen Tabellenplatz untermauern.
Letztes Spiel für Fürtherinnen
Eine erfolgreiche Saison geht am Sonntagabend (18 Uhr) für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach mit dem Heimspiel gegen den Liga-Dritten HSG Dietzenbach zu Ende. Die Odenwälderinnen hatten schon vor der Osterpause den Klassenerhalt gefeiert und ihr siebter Platz ist bereits zementiert. Als Aufsteiger war damit im Vorfeld nicht zu rechnen, und entsprechend ist auch Trainer Daniel Werner zufrieden: „Schließlich sind wir nebenbei auch der einzige Aufsteiger, der die Klasse hält“, betont er mit Blick auf die Teams aus Dreieich und Sulzbach/Leidersbach. „Wir sind aber nochmal zu Hause und wollen uns da mit einer guten Leistung von unseren Zuschauern verabschieden“, erklärt die Abteilungsleiterin der HSG Fürth/Krumbach, Katharina Hallstein. Die zweite Frauenmannschaft ist in der Bezirksliga indes bei der „Wundertüte“ TSV Pfungstadt am Samstag (13 Uhr) gefordert.
Quelle: Odenwälder Zeitung, 23.04.2026
