19.05.2026

Fürther sind froh über das Saisonende

BerichteVomWE

Beide Mannschaften verlieren ihr letztes Spiel.

Bei den Handballern der HSG Fürth/Krumbach ist man froh, dass die Saison zu Ende gegangen ist. Beide Männer-Teams bauten in der zweiten Saisonhälfte stark ab, hatten mit vielen Ausfällen zu kämpfen und konnten nicht mehr an die vielversprechenden Leistungen der Hinserie anknüpfen.

Das Bezirksoberliga-Team von Trainer Ingo Trumpfheller unterlag im Derby dem Drittletzten MSG Lorsch/Einhausen am Ende klar mit 21:29 (11:12) und bleibt damit Zehnter. Nachdem man in der ersten Saisonhälfte immer unter den Top Fünf war, ist das eine durchaus enttäuschende Entwicklung. „Wenn aber immer wieder Leistungsträger verletzt fehlen, dann ist das auch zu erklären“, stellt Trumpfheller klar. Diesmal galt es gleich sieben Spieler zu ersetzen. Das gelang in der ersten Hälfte noch ganz ordentlich, dann brachen aber alle Dämme. „Hinzu kam, dass unsere Chancenverwertung absolut unterirdisch war“, erklärte er mit Blick auf fast 20 vergebene freie Möglichkeiten. „Damit kann man nicht gewinnen.“

Beim 10:8 (23.) schien Fürth die Partie allmählich in den Griff zu bekommen, überstand bis zum 11:10 sogar eine doppelte Unterzahl, geriet aber noch vor der Pause mit 11:12 und danach gleich mit 11:16 (35.) ins Hintertreffen. „Das hat schon weh getan“, so Trumpfheller. Während Lorsch/Einhausen nun immer sicherer agierte und auch ins Tempospiel kam, lief bei den Odenwäldern nichts mehr. Der Rückstand wuchs auf 16:26 an, was zehn Minuten vor dem Ende die Entscheidung war.

HSG: Lindner, Dorn – Metzger, Fabian, Renner, Fischer (8), Herdner (1), Sattler, Camcioglu (5), Schütz, Mink (4), Thiede, Kaiser (3).

Quelle: Odenwälder Zeitung, 18.05.2026