13.06.2024

Der Umbruch bei der HSG Fürth/Krumbach rückt näher

Die zweite Mannschaft der HSG Fürth/Krumbach (am Ball Nils Klink) will in der Bezirksliga A wieder eine gute Rolle spielen. Bild: Fritz Kopetzky

Die zweite Mannschaft der HSG Fürth/Krumbach leistet in der Handball-Bezirksliga A Vorarbeit für die erste Garnitur. Junge Spieler werden aufgebaut.

Die Bedeutung der HSG Fürth/Krumbach II für den Männerhandball der Odenwälder Spielgemeinschaft wächst, je näher der Umbruch der ersten Mannschaft in der Bezirksoberliga rückt. Zweitmannschaftstrainer Ingo Trumpfheller geht mit der Prämisse ans Werk, die jungen Spieler in seinem großen Kader weiter zu entwickeln, ohne dabei allerdings den eigenen sportlichen Erfolg völlig aus den Augen zu verlieren.

„Wir wollen in der Bezirksliga A wieder eine gute Rolle spielen und streben einen sicheren Mittelfeldplatz an“, erklärt Trumpfheller. Dabei ist ihm klar, dass er perspektivisch immer wieder Leistungsträger an die erste Mannschaft abgeben wird. „Dort rückt ein Umbruch näher. Es kann gut sein, dass die ersten schon im Winter oder sogar vorher oben mitspielen. Aber ich denke, spätestens nach dieser Saison werden einige hoch wechseln“, so der erfahrene Trainer.

Aber gerade die Ausbildung der jungen Akteure bereitet ihm enorm viel Spaß: „Das sind alles gute Jungs und sie ziehen im Training voll mit“, freut er sich, dass meist mehr als 15 Akteure in der Halle stehen. Aber nicht nur aufstrebende Akteure stehen im A-Liga-Kader, auch erfahrene Spieler wie Hanno Eisenhauer oder Patrick Dreier werden ab und an mit auflaufen: „Von ihnen können die anderen enorm viel lernen. Sie heben das Spiel noch einmal auf ein anderes Niveau“, findet Ingo Trumpfheller, der selbst nicht mehr das Trikot überziehen und als Spielertrainer fungieren möchte: „Man muss wissen, wann es genug ist“, meint er.

Dass mit Joe Brunnengräber ein starker Spieler vom TV Siedelsbrunn zur HSG kommt, der genau Trumpfhellers rechte Rückraumposition einnehmen kann, passt da hervorragend.

Samardzic hinterlässt Lücke

Kein Ersatz konnte Fürth/Krumbach indes für den zum TSV Birkenau abgewanderten Keeper Patrik Samardzic finden. „Sein Weggang schmerzt schon“, meint der Coach, schließlich hat der Torhüter in der vergangenen Runde mit beeindruckenden Leistung aufgewartet und war ein ganz wichtiger Rückhalt. Aber die Keeper für die neue Runde wussten sich zuletzt zu steigern, sodass eine erfolgreichen Saison nichts im Wege steht.

Zugänge: Garvin Volk, Joe Brunnengräber (beide TV Siedelsbrunn).

Abgänge: Patrik Samardzic (TSV Birkenau), Valentin Vögeler (Studium).

Kader, Tor: Sören Dorn, Jannis Lindner, Stefan Eisenhauer; Außen: Dominik Daubner, Moritz Weber, Andreas Schmitt, Julian Metzger, David Baumgartl, Markus Möke, Michael Krämer, Garvin Volk; Kreis: Peter Jäger, Devin Carl, Eric Schütz; Rückraum: Paul Schüle, Max Lannert, Malte Jäckel, Umut Camicioglu, Joe Brunnengräber, Luca Herdner, Nils Klink, Patrick Dreier, Hanno Eisenhauer, Pascal Sattler.

Trainer: Ingo Trumpfheller (seit 2020).

Saisonziel: Sicheres Mittelfeld.

Favorit: HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden.

Quelle: Odenwälder Zeitung,