19.04.2024

19:19 für HSG II gegen TuS-Zweite | Marcus Koch und David Fischer helfen aus

Fürth. Diesen einen Punkt haben sich die Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach II redlich verdient. Mit 19:19 (11:7) holte das Team von Trainer Gerald Röder einen Zähler gegen den TuS Zwingenberg II, bei einer besseren Chancenverwertung wäre auch ein zweiter möglich gewesen. „Unsere Trefferquote war heute nicht gut genug“, bemängelte Röder, der aber „eine starke kämpferische Leistung“ sah.

In der ersten Hälfte erwischtedie HSG einen guten Start, setzte sich auf 7:2 (19.) und 10:4 (23.) ab. „Aber schon danach lief es nicht mehr ganz so rund. Wir haben Zwingenberg mit unseren Fehlern zurück ins Spiel kommen lassen“, so der HSG-Coach. Beim 12:13 lagen die Odenwälderinnen sogar das erste Mal zurück, konterten aber noch einmal zum 17:14 (53.). Aber der Vorsprung reichte nicht aus. Die Gäste legten zwei Minuten vor dem Ende sogar noch einmal ein 19:18 vor und Fürth/Krumbach drohte ganz ohne Punkt dazustehen. „Das wäre nach dem Verlauf richtig bitter gewesen“, meint Röder und war glücklich, dass Annika Dörsam noch das 19:19-Remis rettete. Jetzt liegt der Fokus der HSG auf dem kommenden Sonntag, 1. Mai. Dann kommt das Schlusslicht ESG Erfelden in die Schulsporthalle und mit einem Sieg könnte die HSG – aktuell mit drei Punkten Vorsprung Vorletzter – einen riesen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Das ist für uns ein Endspiel“, unterstreicht Gerald Röder die Bedeutung der Partie.
HSG: Müller – Schüle (4), Pfeifer, Erny (3), Annika Dörsam (6/1), Blaser, Thiede, Ehret, Renner (2), Knapp (1), Kusch (1), Meyer (2). mep

Marcus Koch und David Fischer helfen aus

Handball: 30:29 für HSG Fürth/Krumbach II gegen Eberstadt

Fürth. Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt haben die A-Liga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach gleich zum Start der Abstiegsrunde gemacht: Gegen den Tabellenzweiten TG Eberstadt gewannen die Odenwälder mit 30:29 (17:11) und bleiben damit Erster. Doch ganz sicher ist man bei der HSG dennoch noch nicht. „Wir haben uns informiert und haben erfahren, dass es sein kann, dass drei, vier Mannschaften absteigen. Da müssen wir noch etwas tun“, so Spielertrainer Ingo Trumpfheller.

Aus diesem Grund bekam die HSG-Reserve auch Unterstützung vom Bezirksoberliga-Team, Marcus Koch und David Fischer waren wertvolle Hilfen. Mit einer konsequenten Angriffs- und Abwehrleistungen erspielten sich die Fürther nach dem 4:4 (7.) bis zur Pause eine 17:11-Führung. „Die hätte sogar noch deutlicher ausfallen müssen“, so Trumpfheller, „aber wir haben gleich acht freie Bälle verworfen“, haderte er mit der Chancenverwertung.

Nach dem Seitenwechsel stellte er im Rückraum etwas um, gab allen Spielern Einsatzzeiten. „Das hat aber leider nicht so recht funktioniert“, musste Trumpfheller mitansehen, wie seine Mannschaft den scheinbar sicheren Vorsprung einbüßte und 13 Minuten vor dem Ende sogar mit 20:21 ins Hintertreffen geriet. Daraufhin reagierte er, stellte Koch und Fischer in den Rückraum, wechselte sich selbst ein und mit dieser Formation gelang es, die Partie wieder zu drehen. „Mit der Erfahrung von Markus und mir und der jugendlichen Leichtigkeit von David hat das dann wieder gepasst“, fand Trumpfheller.

Deutlich wurde aber auch, dass sich Fürth/Krumbach vor allem in der zweiten Hälfte gegen den robusten Gegner auch in der Deckung schwertat. Ein Sonderlob verdiente sich noch Nils Klink, der mit drei Treffern in der entscheidenden Phase maßgeblichen Anteil am letztlich verdienten 30:29-Sieg hatte. Dieser stand ab dem 30:27 65 Sekunden vor dem Ende fest, der finale Gegentreffer fiel erst in der Schlusssekunde. „Heute hatte jeder seinen Anteil am Sieg, aber jeder auch daran, dass es unnötig eng wurde. Wichtig ist aber letztlich nur, dass wir das Spiel gewonnen haben. Das gibt uns jetzt Rückenwind für die nächsten Aufgaben“, bilanzierte Trumpfheller im Anschluss.
HSG: Samardzic, Krause – Metzger (3), Daubner (3), Sattler, Krämer, Fischer (5), Klink (3), Beller (2), Weber (1), Trumpfheller (2), Kindinger (3), Camcioglu (3), Koch (5). mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 25.04.2022