30.05.2024

H1: Überragende Abwehr | H2: Einseitige Angelegenheit

Handball: HSG Fürth/Krumbach besiegt Heppenheim 35:21.

Fürth/Krumbach. Basierend auf einer bärenstarken Defensive feierten die Handballer der HSG Fürth/Krumbach am Sonntagabend einen überzeugenden 35:21-(19:6)-Derbysieg beim zuletzt so spielstarken HC VfL Heppenheim.

„Das Pausenergebnis von 19:6 war eine richtige Ansage“, freute sich HSG-Trainer Stefan Eger über die überragende Abwehr. „Wir arbeiten seit Wochen hart an unserer 6:0-Deckung und das hat sich heute ausgezahlt. Heppenheim war komplett chancenlos“, so der Coach. Nur beim 0:1 und 1:2 (5.) lagen die Odenwälder hinten, dann nahm der HSG-Express Fahrt auf. Immer wieder liefen die Konter und nach Gegentreffern folgte die Antwort per schneller Mitte. „Das war eine herausragende erste Hälfte“, fand Eger, dessen Team beim 8:3 (11.) schon mit fünf und – unterbrochen durch eine Auszeit Heppenheims – beim 16:6 (24.) schon mit zehn Toren führte. Bis zur Pause legte die HSG noch drei Treffer nach und sorgte mit der 13-Tore-Führung bereits für die Entscheidung. „Was wir gegen die gute Fürther Abwehr in der ersten Hälfte gespielt haben, war komplett undiszipliniert“, ärgerte sich Heppenheims Trainer Simon Meier. „Dazu haben wir uns reihenweise technische Fehler erlaubt, was immer wieder bestraft wurde.“

Dass das Spiel in der zweiten Hälfte etwas offener verlief, hatte einen einfachen Grund: „Wir waren zur Halbzeit schon zu weit weg, um dann im zweiten Abschnitt die Spannung weiter hochhalten zu können“, gab Stefan Eger zu, wollte das aber auch nicht als Kritik verstanden wissen. Das sah auch Meier so: „Fürth hat gleich mehrere Gänge zurückgeschaltet. Wirklich zwingend wurden wir aber auch da nicht mehr.“ Ein Sonderlob verteilte Eger diesmal an Yannik Kaiser, der bei seinen neun Treffern eine sehr gute Quote hatte, und an Luca Kilian mit einer starken Defensivarbeit. Darüber hinaus lief auch wieder Torhüter Henrik Richter zu bestechender Form auf. mep
HSG Fürth/Krumbach: 
Hebling, Henrik Richter – Beye (7/2), Matthis Jäckel (4), Schuricht (5), Renner, Koch, Fischer (3), Kilian (1), Jaworski, Raabe (3), Lars Richter (3), Kaiser (9).

Einseitige Angelegenheit

Handball: HSG Fürth/Krumbach II verliert beim designierten Meister.

Fürth. Es war die erwartet einseitige Angelegenheit: Die Handballer der HSG Fürth/Krumbach II hatten bei ihrem A-Liga-Auswärtsspiel beim Meisterschaftsanwärter HSG Bieberau/Modau II keine Chance und unterlagen deutlich mit 27:48 (14:25). „Diese Bieberauer Mannschaft ist bärenstark, und ich lege mich fest: Die werden Meister“, zollte Fürths Trainer Ingo Trumpfheller den Gastgebern Respekt.

Schon im Vorfeld war klar, dass es nur um Schadensbegrenzung gehen kann. Doch Trumpfheller wollte sich nicht verstecken, forderte von seinem Team hohes Tempo und so entwickelte sich eine torreiche Partie. „Wir können dennoch einige positive Aspekte mitnehmen. Wir haben schön gespielt, einiges ausprobiert“, so der Fürther Coach.

Die Gäste, bei denen Max Lannert und Umut Camcioglu sich ein Sonderlob verdienten und sich in toller Verfassung gegen den mit vielen höherklassig erfahrenen Spielern gespickten Gegner präsentierten, gerieten nach dem 5:7 mit 5:11 (10.) und weiter bis zum 8:16 (17.) ins Hintertreffen. „Da war die Partie schon entschieden“, gab Trumpfheller zu.
HSG Fürth/Krumbach II: Lindner, Dorn – Malte Jäckel (1), Daubner (1), Vögeler, Möke (1), Lannert (10), Herdner, Carl, Kindinger (3), Camcioglu (7/1), Schüle (4), Jäger. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 24.10.2022