03.03.2024

Im Angriff läuft es viel besser

Der starke Fabian Beye erzielte zwölf Tore für die HSG Fürth/Krumbach. Bild: Simon Hofmann

Fürth/Krumbach. Handball-Landesligist HSG Fürth/Krumbach machte spielerisch einen Schritt nach vorne, musste sich am Freitagabend aber dennoch knapp mit 33:34 (18:17) beim Tabellensechsten HSG Bieberau-Modau II geschlagen geben. Trotzdem konnte Trainer Waldemar Rack Fortschritte erkennen. Vor allem in der Offensive präsentierten sich die Odenwälder viel besser als in ihren vergangenen Partien. Dafür hakte es diesmal in der Defensive, die bislang nicht unbedingt das Sorgenkind von Rack war: „In der Abwehr waren wir 60 Minuten nicht da. Das sieht man auch am Ergebnis.“

In der ersten Halbzeit gaben die Fürther den Takt vor, Fabian Beye, der in dieser Saison bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, erzielte zwölf Tore. „Ich hoffe, dass der Knoten bei ihm jetzt geplatzt ist“, sagte Rack. Die Fürther konnten vieles davon umsetzen, was sie sich vorgenommen hatten. Dabei waren mit Patrick Dreier und Sebastian Eisenhauer zwei Stammspieler nicht an Bord. Dafür nutzten die A-Jugendlichen David Fischer und Nils Klink ihre Chance. „Sie haben sich gleich integriert. Darauf können wir aufbauen“, lobte der Trainer. Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Gäste dran. Am Ende aber fehlte den Fürthern das Glück. Nachdem Jascha Schuricht fünf Sekunden vor Schluss beim Stand von 33:34 im Angriff gefoult worden war, blieb der Pfiff zum Siebenmeter aus. Das ärgerte Rack: „Aber so ist das eben, wenn man ganz unten in der Tabelle ist, dann hat man meistens auch noch Pech.“

HSG Fürth/Krumbach: Hebling, Krause – Beye (12/5), Jäckel (1), Marcus Koch (8), Helferich (2), Schüle (2), Kaiser (8), Schuricht, Fischer, Beller, Klink, Mink, Richter. jaz

Quelle: Odenwälder Zeitung, 28.10.2019