30.05.2024

Im Derby muss die HSG „ans Limit gehen“

Nach dem 28:27-Sieg gegen den Bezirksoberliga-Spitzenreiter TSV Modau hoffen die Handballer der HSG Fürth/Krumbach auch auf einen Erfolg im Derby am Samstag beim SV Erbach.

Auf Fürth/Krumbach wartet in der Bezirksoberliga gleich die nächste Herausforderung beim SV Erbach.

„Ich freue mich auf dieses Derby. Das ist ein richtig guter Gegner“, sagt Stefan Eger, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten HSG Fürth/Krumbach, im Blick auf das Auswärtsspiel am Samstagabend um 19.15 Uhr beim SV Erbach. Dass er die Erbacher als „extrem gefährlich“ bezeichnet, liegt auch daran, dass einige Akteure wieder in den Kader zurückgekehrt sind, die eigentlich kürzer treten wollten. „Sie haben das alte Personal wieder an Bord“, hat Eger beobachtet.

Viele junge Talente

Aber auch die vielen jungen Akteure im SVE-Team nötigen dem HSG-Coach Respekt ab: „Das sind sehr gut ausgebildete Jungs, die vor allem hohes Tempo gehen können.“ Der neue Erbacher Trainer ist indes auch in Fürth kein Unbekannter: Franz-Josef Höly coachte früher auch schon die Odenwälder und hat diesen Sommer den langjährigen Erfolgscoach Jens Becker beim SVE abgelöst. Und auch wenn der Saisonstart mit 3:7 Punkten bislang nicht ganz ideal verlief, so warnt Stefan Eger doch eindringlich davor, die Gastgeber zu unterschätzen. Schließlich müsse man auch bedenken, gegen wen das Team Punkte abgegeben hätte. „Um die Punkte aus der Mehrzweckhalle mitzunehmen, müssen wir ans Limit gehen“, mahnt der Fürther Trainer.

Immerhin scheint sich bei der HSG die personelle Situation etwas zu entspannen. Nachdem in der Vorwoche eine Trainingseinheit mangels Spieler komplett abgesagt und schließlich nur freitags trainiert wurde, hatte Eger sein Team diesmal Mittwoch und Donnerstag im Training und auch am Wochenende sollte die derzeitige Bestbesetzung zur Verfügung stehen.

Derby auch bei zweiten Mannschaften

SV Erbach II – HSG Fürth/Krumbach II (Samstag, 17 Uhr): Vor dem Duell der Bezirksoberliga-Teams des SV Erbach und der HSG Fürth/Krumbach sind ab 17 Uhr schon die A-Liga-Reserven am Ball. Beide kassierten zuletzt Niederlagen, Erbach mit 33:37 Toren in Biblis, Fürth/Krumbach zu Hause mit 25:27 gegen Modau. Und beide Mannschaften eint, dass sie dennoch eine zumindest phasenweise starke Leistung zeigten. „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner verloren“, meinte HSG-Coach Ingo Trumpfheller nach dem Modau-Spiel.

Besonders achten muss Fürth/Krumbach auf SVE-Spielertrainer Oliver Hess, der in Biblis noch aus privaten Gründen fehlte, jetzt aber wieder mit auflaufen wird. „Aber auch Maximilian Bänsch ist extrem torgefährlich“, kennt Ingo Trumpfheller die Schlüsselspieler der Erbacher und warnt darüber hinaus vor den vielen jungen Akteuren. Ob diese am Samstag nur in der Bezirksoberliga zum Einsatz kommen werden oder zuvor schon in der zweiten Mannschaft, das steht noch nicht fest.

Quelle: Odenwälder Zeitung, 19.10.2023