02.03.2024

Planung für die Bezirksoberliga

Fürth/Krumbach. Handball-Landesligist HSG Fürth/Krumbach ist am Samstag ab 16 Uhr beim Tabellenvorletzten OFC Kickers in Offenbach. Das Schlusslicht wird befreit aufspielen können, hat die HSG den Klassenerhalt mehr oder weniger doch bereits abgeschrieben. Mit 0:20 Punkten besteht kaum mehr Hoffnung, zumal man noch fünf Punkte wegen fehlender Schiedsrichter abgezogen bekommt. Die HSG plant jedenfalls schon für die Bezirksoberliga.

„Die Stimmung in der Mannschaft ist entsprechend gedrückt, vielleicht ist es aber auch eine Befreiung“, sagte HSG-Trainer Waldemar Rack. „Vielleicht sind die Köpfe bei meinen Spielern jetzt frei.“ Der Übungsleiter erwartet einen laufstarken Gegner mit offener Abwehr, der die Gäste schon früh unter Druck setzen dürfte. Bis auf Paul Schüle dürften alle Spieler an Bord sein. „Wir müssen jetzt theoretisch alles gewinnen, um noch eine Minimalchance zu haben“, so Rack. Er spricht von einem Neuanfang in der Bezirksoberliga. Im nächsten Jahr könne die HSG auch die geforderten Schiedsrichter bereitstellen, ist sich Rack sicher. „Letzte Runde sind wir noch verschont worden“, meinte Rack, nun bekomme der Verein die Quittung: „Aber wir spielen weiter Handball und versuchen, die Jugend zu integrieren und für die nächste Runde zu planen.“

Die HSG Fürth/Krumbach II konnte sich in der Bezirksliga A zuletzt wieder etwas fangen und an Boden gutmachen. Am Samstag (17.30 Uhr) ist die Sieben von Trainer Stefan Eger beim Tabellenzehnten TG Eberstadt zu Gast.

HSG Dornheim/Groß-Gerau – HSG-Frauen (Sonntag, 16 Uhr): Die Fürtherinnen waren am vergangenen Wochenende spielfrei. Die Personalsituation im Team von Coach Franz-Josef Höly bleibt aber angespannt. Höly wird beim Tabellenvorletzten wohl für seinen Rückraum Abstriche machen müssen. Vanessa Wagner fehlt zudem wegen eines Muskelfaserrisses. „Es sieht schlecht aus. Trotzdem werden wir unser Bestes geben“, sagte Höly. Die deutliche Niederlage vor zwei Wochen gegen die SG Egelsbach sei von seiner Mannschaft gut aufgearbeitet worden. „Wir werden jetzt einiges besser machen“, ist er sich sicher. Zwei Punkte haben sich die Fürtherinnen in Dornheim fest vorgenommen. „Dafür werden wir aber viel investieren und vor allem unsere technischen Fehler abstellen müssen“, sagte der Trainer. Auch bei der Chancenverwertung müsse man noch nachlegen. jaz

Quelle: Odenwälder Zeitung, 28.11.2019