02.03.2024

Wochenendvorschau KW 45

Der Tabellenplatz täuscht ein wenig

Fürth/Krumbach. Die HSG Langen ist für Franz-Josef Höly, Trainer der HSG Fürth/Krumbach, in der Frauenhandball-Bezirksoberliga nur sehr schwer einzuschätzen. Am Sonntag (16 Uhr) will sich Höly jedenfalls nicht von den 0:10 Punkten und dem letzten Tabellenplatz der Gastgeberinnen täuschen lassen. Bei der 26:31-Niederlage gegen den Tabellenvierten Weiterstadt zog sich Langen zuletzt achtbar aus der Affäre. Auch sonst spiele die HSG besser, als es die Tabelle aussagt, glaubt Höly. „Wenn wir an die Leistung gegen Erbach anknüpfen, dann sollten zwei Punkte drin sein“, sagte er. Der Trainer verlangt eine bessere Chancenverwertung als gegen Erbach. Auch die Fehlerquote müsse minimiert werden, betonte er vor allem mit Blick auf die Schlussphase der Partie. Ob Katharina Brandenburger und Vanessa Wagner am Sonntag auflaufen können, ist fraglich. jaz

Aufsteiger ist sehr heimstark

Fürth/Krumbach. Handball-Landesligist HSG Fürth/Krumbach kann am Sonntag ab 18 Uhr bei Aufsteiger MSG Umstadt/Habitzheim personell aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. „Wir können uns nicht beschweren“, sagte jedenfalls HSG-Trainer Waldemar Rack. Auch Sebastian Eisenhauer wird nach zuletzt krankheitsbedingt dreiwöchiger Pause vermutlich wieder spielen können.

Ergebnistechnisch sieht es dagegen alles andere als gut aus. Der Tabellenletzte konnte noch kein Spiel gewinnen und jetzt kommen die Gegner größeren Kalibers auf die HSG zu. Umstadt/Habitzheim hat seit 2017 immerhin kein Heimspiel mehr verloren, das weiß Rack: „Sie haben eine Mannschaft aus routinierten und jungen Spielern, die sich gut ergänzen.“ Ehemalige Drittliga- und Oberligaspieler befinden sich in den Reihen der MSG. „Sie geben Vollgas, auch wenn sie in Rückstand liegen. Da ist mit Einzelaktionen nichts zu machen, das kann böse ausgehen“, fügte Rack mit Blick auf das letzte Spiel seiner Sieben gegen die TuS Griesheim an, als Fürth nur phasenweise als Mannschaft auftrat und mit 29:33 verlor. Beim heimstarken Aufsteiger MSG, der schon so manchen Favoriten zum Stolpern gebracht hat, „müssen wir als Team auftreten und unser Spiel bis zum Schluss durchziehen“, verlangt Rack.

Ins Stolpern kam zuletzt die HSG Fürth/Krumbach II in der Bezirksliga A gegen die TG Biblis (26:34). Die Mannschaft von Trainer Stefan Eger ist jetzt Drittletzter. Bei Schlusslicht HSG Weschnitztal II haben die Fürther am Samstag ab 16 Uhr nun die Chance, sich zu rehabilitieren. jaz

Quelle: Odenwälder Zeitung, 07.11.2019