17.07.2024

Alles klar mit Stefan Eger

Auch in der neuen Saison kann Stefan Eger mit seinen Spielern abklatschen: Der Trainer bleibt bei der HSG Fürth/Krumbach und will am Samstag bei der SG Arheilgen die frisch eroberte Tabellenführung verteidigen. Bild: Fritz Kopetzky

Die HSG Fürth/Krumbach verlängert mit dem Trainer – und die Perspektiven sehen gut aus.

Fürth/Krumbach. Bei den Bezirksoberliga-Handballern der HSG Fürth/Krumbach könnte es derzeit kaum besser laufen: Am Wochenende übernahmen die Odenwälder trotz eines 26:26-Unentschieden die Tabellenführung, weil der TSV Pfungstadt zu Hause gegen Crumstadt mit 29:31 verlor und nun Fürth den besseren direkten Vergleich gegenüber den punktgleichen Pfungstädtern hat.

Auch Eric Seyfert macht weiter

Und dann hat auch noch Trainer Stefan Eger seine Zusage für die kommende Saison gegeben. „Das war ein sehr kurzes Gespräch. Viel Diskussionsbedarf gab es nicht“, erklärt HSG-Vorstandmitglied und Erstmannschaftsspieler Lars Richter, der die Verhandlungen gemeinsam mit seinem Mitspieler und Abteilungsleiter Tim Renner führte. „Es war unser Wunsch, mit dem Trainergespann Stefan Eger und Eric Seyfert weiterzumachen. Der sportliche Erfolg spricht für sich und die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist top“, freut sich Richter, dass der eingeschlagene Weg bei der HSG fortgesetzt werden kann.

Für Eger selbst war es wichtig, dass die Mannschaft weitestgehend zusammenbleibt. Und das ist offensichtlich der Fall. Lediglich zwei, drei Spieler sind beruflich arg eingespannt und könnten phasenweise kürzertreten müssen. „Alle anderen sind weiterhin voll dabei“, so Lars Richter.

Die positive Perspektive bei Fürth/Krumbach wird noch durch den großen und im Schnitt sehr jungen Kader der zweiten Mannschaft und der guten Jugendarbeit untermauert. „Wir haben alle männlichen Jugendteams besetzt, auch wenn in den älteren Jahrgängen die Kader etwas dünner werden“, erklärt Richter. So wäre man in manchen Altersklassen auch nicht abgeneigt, Spielgemeinschaften einzugehen, wenn sich ein geeigneter Partner findet.

Tabellenführung verteidigen

Vorerst liegt aber der Fokus auf der laufenden Runde, und die hat es für das Bezirksoberliga-Team in sich: Am Samstagabend wartet die schwere Aufgabe bei der SG Arheilgen, aber mit einem Sieg würde die Tabellenführung verteidigt werden. „Das ist natürlich schon Anreiz genug“, meint Stefan Eger, der aber eindringlich warnt: „Arheilgen ist ein ganz unangenehm zu spielender Gegner. Gerade deren Mittelblock ist körperlich stark und schon im Hinspiel haben wir uns gegen die SGA sehr schwergetan“, erinnert er an den knappen 28:25-Heimsieg gegen den aktuellen Tabellensiebten.

Die A-Liga-Handballer der HSG II müssen am Sonntag (18 Uhr) zum Tabellennachbarn TG Biblis. Mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Ingo Trumpfheller mindestens Rang sechs untermauern und auf alle Fälle Biblis weiter distanzieren. Abzuwarten bleibt, wie die TGB den bevorstehenden Abgang von Coach Sascha Schnöller verkraftet, der kommende Runde den Frauen-Landesligisten TuS Zwingenberg übernehmen wird.

„Den Bock umstoßen“

Die zweite Frauenmannschaft Fürth/Krumbachs will jetzt „endlich den Bock umstoßen“, wie ihr Trainer Gerald Röder meint. Zum Kellerduell der Bezirksliga A kommt am Sonntag (16 Uhr) Schlusslicht HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten in die Schulsporthalle. „Da ist es Zeit, dass wir wieder gewinnen“, will Röder vermeiden, von den Gästen die Rote Laterne zu übernehmen. Denn derzeit hat Fürth, das das Hinspiel klar mit 28:19 gewann, nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Rüsselsheim. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 19.01.2023