03.03.2024

Der Knoten soll wieder platzen

Nach drei Begegnungen ohne Sieg will die HSG Fürth/Krumbach im Heimspiel am Samstag gegen die HSG Riedstadt wieder voll punkten. Dabei wird sie auf Matthis Jäckel verzichten müssen, der ebenso wie Pascal Sattler ausfällt. Bild: Fritz Kopetzky

Handball: HSG Fürth/Krumbach peilt nach drei sieglosen Partien einen Heimerfolg gegen die HSG Riedstadt an

Fürth/Krumbach. Schleunigst zurück in die Erfolgsspur wollen die Handballer der HSG Fürth/Krumbach. Tabellarisch ist bei den Odenwäldern zwar noch nichts passiert, sie belegen nach wie vor Rang vier in der Bezirksoberliga, aber die jüngsten drei sieglosen Spiele ärgerten nicht nur Trainer Sebastian Eisenhauer. „Natürlich ist die Stimmung nach Siegen besser. Gerade das Heimspiel gegen Trebur hat uns doch alle sehr geärgert“, erinnert er sich an das 34:34-Remis vor zwei Wochen.

Jetzt soll am Samstagabend (19 Uhr) zu Hause wieder der Knoten platzen, wenn der Tabellensiebte HSG Riedstadt in die Schulsporthalle kommt. Dass es für Fürth/Krumbach zuletzt beim Spitzenreiter Groß-Rohrheim nichts zu holen gab, lag sowohl an der Klasse des Gegners als auch an der personellen Situation bei den Odenwäldern. Einige Akteure waren angeschlagen, gingen nach wenigen Minuten schon auf dem Zahnfleisch, Leistungsträger Pascal Sattler musste zudem mit einem im Training zugezogenen Nasenbeinbruch passen. Als dann auch noch Matthis Jäckel mit einer aufgeplatzten Lippe, die später im Krankenhaus genäht werden musste, ausfiel, fehlten Fürth einfach die Alternativen.

„Das war gegen einen so starken Gegner nicht zu kompensieren“, sagt Eisenhauer, der froh ist, dass einige von Erkältungen geplagte Akteure auf dem Weg der Besserung sind. „Sattler und Jäckel werden auch gegen Riedstadt fehlen, ansonsten sieht es momentan aber wieder etwas besser aus“, hofft er, eine schlagkräftige Mannschaft am Start zu haben.

Das wird gegen die vor der Runde neu gegründete Spielgemeinschaft aus Crumstadt, Erfelden und Goddelau auch nötig sein, denn auch wenn es tabellarisch nicht nach Wunsch läuft, individuell verfügt das Team über Klasse. Und dass Riedstadt keinesfalls zu unterschätzen ist, das musste Fürth/Krumbach in der Hinrunde erleben, als man dort mit 22:24 unterlag. „Jetzt sind wir aber zu Hause und da wollen wir natürlich wieder gewinnen. Dazu müssen wir vor allem in der Deckung wieder deutlich stabiler werden und dürfen Riedstadt auch nicht ins Rollen kommen lassen“, betont Eisenhauer, strahlt aber durchaus Zuversicht aus: „Die Jungs wollen zeigen, dass sie noch gewinnen können.

Sieg ist Pflicht für HSG-Zweite

Ein Sieg ist Pflicht, wenn die HSG Fürth/Krumbach II am Samstag um 17 Uhr die HSG Riedstadt II empfängt. „Wir sind zu Hause und wollen da natürlich gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle hinter uns steht, die Punkte behalten. Wenn wir noch etwas Boden gutmachen wollen, müssen wir jetzt anfangen zu gewinnen“, so HSG-A-Liga-Trainer Ingo Trumpfheller. Besonders die personelle Situation sorgt für Optimismus bei den Odenwäldern: „Natürlich sind bei uns, wie derzeit bei jeder anderen Mannschaft auch, ein paar Spieler angeschlagen. Aber die Langzeitverletzten aus der Hinrunde sind wieder dabei und entsprechend sind wir wieder besser aufgestellt“, erklärt Trumpfheller.

Dass es zuletzt eine 27:36-Klatsche gegen das Spitzenteam des Lampertheim gab, ist dabei schon längst abgehakt. „Es war klar, dass wir noch Zeit brauchen würden, um uns wieder einzuspielen“, hofft Trumpfheller, dass diese Phase nun abgeschlossen ist und der 31:29-Hinspielsieg wiederholt werden kann. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 01.02.2024