19.04.2024

Die HSG Fürth/Krumbach hat diesmal die richtigen Antworten

Jascha Schuricht erzielte vier Tore für die HSG Fürth/Krumbach beim 32:30-Sieg gegen die MSG Lorsch/Einhausen.

Der 32:30-Heimsieg gegen die MSG Lorsch/Einhausen ist für die Fürther ein hartes Stück Arbeit.

Es war ein hartes Stück Arbeit für die HSG Fürth/Krumbach, aber am Ende standen zwei wichtige Punkte, mit denen der vierte Rang in der Handball-Bezirksoberliga untermauert werden konnte. Im Heimspiel gegen die MSG Lorsch/Einhausen feierten die zuletzt formschwachen Odenwälder einen 32:30 (17:12)-Erfolg, den Spieler Lars Richter „unterm Strich als verdient und auch sicher“ ansah. „Lorsch hat das zwar wirklich gut gemacht und uns vor Aufgaben gestellt, aber in der Schlussphase war das dann nur noch Ergebniskosmetik. Wir kamen nicht mehr ernsthaft in Gefahr“, resümierte er erleichtert.

In der ersten Viertelstunde hatte Fürth noch einige Probleme gegen den starken Rückraum der Gäste. Erst nach dem 10:9 (16.) stellte sich das Team von Trainer Sebastian Eisenhauer besser auf die torgefährliche Achse von Lorsch/Einhausen ein und konnte sich dadurch bis auf fünf Tore absetzen. Nach dem Seitenwechsel legte die HSG gleich nach, erhöhte auf 21:14 (34.) und war fortan immer sicher vorne.

Zu viele Gegentore

Die Gäste kämpften verbissen um den Anschluss, aber immer wenn sie etwas verkürzen konnten, hatte Fürth die passende Antwort parat. „Es war sicherlich nicht unser bester Handball, den wir heute gespielt haben, aber wir haben im Gegensatz zu den letzten Spielen, als wir in kritischen Situationen unsicher wurden und falsche Entscheidungen trafen, diesmal immer die richtige Antwort parat gehabt“, fand Lars Richter. Nicht ganz zufrieden war Trainer Sebastian Eisenhauer allerdings mit der Defensive seines Teams. „30 Gegentore sind zu viel“, meinte er und hätte sich in einigen Phasen mehr Konsequenz gewünscht. Aber das Wichtigste an diesem Abend war, dass mit einer guten Moral die Punkte in der Schulsporthalle behalten wurden.

HSG Fürth/Krumbach: Hebling, Henrik Richter – Beye (3), Matthis Jäckel (5), Schuricht (4), Renner, Koch (4), Fischer (10/4), Kilian (2), Schütz, Lars Richter (2), Malte Jäckel (2). mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 26.02.2024