17.07.2024

Ingo Trumpfheller macht weiter

Ingo Trumpfheller bleibt Trainer bei der HSG Fürth/Krumbach. Archivbild: Sascha Lotz

Der Trainer der HSG Fürth/Krumbach II sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg.

Fürth. Als Motivationskünstler ist Stefan Eger am Samstag nicht gefordert. Der Trainer des Handball-Bezirksoberligisten HSG Fürth/Krumbach muss eigentlich nur an das Hinspiel bei der ESG Crumstadt/Goddelau erinnern, um seine Spieler heiß auf das Heimspiel zu machen. Mit 24:26 unterlagen die Odenwälder im September in Crumstadt, und die Art und Weise ärgern Eger und sein Team bis heute.

„Jetzt gilt es, die Punkte bei uns zu behalten“, so der Coach. Allerdings hat Eger auch großen Respekt vor den Gästen, die er eigentlich zur Spitzengruppe zählt: „Vom Spielermaterial gehören sie schon etwas weiter nach vorne“, meint er mit Blick auf Crumstadts fünften Platz. Gerade die Routiniers um den kaum zu stoppenden Dirk Schild können jedem Gegner der Liga das Leben schwermachen – und tatsächlich hat die ESG auch schon allen Top-Teams Punkte abgeknöpft. „Aber zweimal bitteschön nicht“, so Eger.

Um zu gewinnen und die Tabellenführung zu verteidigen, müssen die Fürther diszipliniert spielen und ihre technischen Fehler auf ein Minimum reduzieren. „Wir dürfen Crumstadt nicht in Rollen kommen lassen, sondern müssen ihnen mit einer ganz stabilen Abwehr und einem konzentrierten Angriff den Spaß nehmen“, erwartet der HSG-Trainer eine enge Partie.

Nur Außenseiterchancen hat indes das A-Liga-Team der HSG Fürth/Krumbach II: Am Samstag um 17.05 Uhr kommt der ungeschlagene Tabellenführer TV Trebur in die Schulsporthalle. „Das ist schon ein echter Brocken. Aber wir schauen weniger auf den Gegner, als vielmehr auf uns. Wir wollen eine gute Leistung zeigen und dann werden wir sehen, was machbar ist“, erklärt HSG-Coach Ingo Trumpfheller, der seine Mannschaft insgesamt auf einem guten Weg sieht. Dies war auch der Grund, dass er inzwischen seinen Vertrag bei der HSG Fürth/Krumbach um ein weiteres Jahr verlängert hat. „Es macht richtig viel Spaß mit diesen Jungs und sie haben noch superviel Potenzial“, freut er sich auf die weitere Zusammenarbeit. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 26.01.2023