30.05.2024

So ist die HSG Fürth/Krumbach für das Spitzenspiel gerüstet

Torwart Henrik Richter war wieder ein starker Rückhalt bei der HSG Fürth/Krumbach. Bild: Philipp Reimer

Mit einer guten Leistung beim Sieg in Einhausen empfiehlt sich die HSG Fürth/Krumbach für das Heimspiel gegen Tabellenführer Modau.

Mächtig zittern mussten am Sonntagabend die Handballer der HSG Fürth/Krumbach, ehe der 32:31 (16:16)-Auswärtssieg bei der MSG Lorsch/Einhausen unter Dach und Fach war. Das Bezirksoberliga-Team von HSG-Trainer Stefan Eger bekam es mit einer spielstarken Lorscher Mannschaft zu tun, die nie aufsteckte und sogar nach dem 27:32-Rückstand sechs Minuten vor dem Ende mit einer offenen Manndeckung und einem 4:0-Lauf zum 31:32-Anschlusstreffer kam.

Eine Sekunde nach dem Ende setzten die Gastgeber dann noch einen Wurf an den Pfosten, als die Schlusssirene den Fürther Sieg besiegelte. „Das war ein schweres Spiel, aber wir haben den Kampf angenommen“, fand HSG-Spieler Lars Richter, der eine kämpferische starke Leistung seines Teams sah. „Spielerisch lief es nicht immer rund und wir hatten in einigen Situationen auch Wurfpech“, so Richter.

So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit viel Tempo auf beiden Seiten. Mitte der ersten Hälfte hatte Lorsch/Einhausen seine beste Phase, machte aus einem 6:7 (14.) ein 11:8 (20.), aber die Odenwälder konterten, waren beim 11:11 wieder dran und legten kurz vor der Pause noch knapp vor, ehe es ausgeglichen in die Kabine ging. „Es war ein richtig gutes Spiel von beiden Seiten“, fand MSG-Trainer Marco Höhn, der auch die Stimmung in der gut besuchten Einhäuser Sporthalle lobte. Und die Zuschauer bekamen auch eine packende zweite Hälfte zu sehen. Bis zum 26:26 (49.) war die Partie völlig offen. „Dann hat sich aber schon gezeigt, dass Fürth individuell schon richtig stark besetzt ist“, so Höhn. Immer wieder suchten die Odenwälder die Eins-gegen-eins-Aktionen und verschafften sich über 29:26 und 31:27 (54.) die letztlich entscheidende 32:28-Führung (58.). Besonders HSG-Keeper Henrik Richter war zu diesem Zeitpunkt immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und stärkte seiner Mannschaft den Rücken, hielt ganz wichtige Bälle. Dass es am Ende noch einmal knapp wurde, schrieb Lars Richter der Qualität und dem großen Willen der MSG zu: „Das ist schon eine richtig gute Mannschaft in dieser Saison.“ Mit 6:2 Punkten liegt Fürth/Krumbach nun auf Rang drei und scheint gerüstet für das Spitzenspiel gegen den TSV Modau. Der Aufsteiger kommt als einzige verlustpunktfreie Mannschaft am Samstagabend nach Fürth.

HSG Fürth/Krumbach: Henrik Richter, Hebling – Beye (7), Matthis Jäckel (5), Schuricht (6/1), Renner (1), Fischer (10/2), Jaworski (1), Mink (1), Lars Richter, Kaiser (1). mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 10.10.2023