13.06.2024

Überragende 3:2:1-Deckung

Jascha Schuricht traf vier Mal gegen die MSG Roßdorf/Reinheim. Bild: Fritz Kopetzky

Handball: HSG Fürth/Krumbach besiegt die MSG Roßdorf/Reinheim mit 28:20. Auch die zweite Mannschaft gewinnt sicher

Fürth/Krumbach. Sehr zufrieden zeigte sich am Samstagabend Sebastian Eisenhauer, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten HSG Fürth/Krumbach. Mit einer ganz starken Leistung gewann sein Team zu Hause mit 28:20 (10:7) gegen die zum Rundenstart noch als Top-Favorit auf den Titel gehandelte MSG Roßdorf/Reinheim. Laufkundschaft ist die MSG aber trotz nun 13:13 Punkte keineswegs und so zollte Eisenhauer seinem Team großen Respekt: „Wir hatten eine überragende 3:2:1-Deckung mit einem glänzend aufgelegten Henrik Richter im Tor“, fand der Trainer.

Diese starke Defensive half auch gerade in der Anfangsphase, als man im Angriff noch nicht die nötigen Lösungen fand. Doch nach dem 5:5 (18.) lief es auch vorne immer besser, besonders die rechts Angriffsseite mit Matthis Jäckel und Fabian Beye wirbelte mächtig und war von der Gäste-Defensive nie in den Griff zu bekommen. Noch vor der Pause baute Fürth/Krumbach seinen Vorsprung auf vier Tore aus und legte nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr, machte aus dem 11:8 ein 15:8 (36.) und war damit bereits auf der Siegerstraße. Näher als auch fünf Tore kam Roßdorf nicht mehr heran und spätestens beim 24:17 (54.) war die Messe endgültig gelesen.

„Die Jungs haben das heute sehr gut gegen einen starken Gegner gelöst und vor allem kämpferisch auch wieder eine Top-Einstellung an den Tag gelegt“, resümierte Eisenhauer nach den intensiven 60 Minuten, womit sich sein Team wieder auf den dritten Platz nach vorne schob.

HSG Fürth/Krumbach: Hebling, Henrik Richter – Beye (8), Jäckel (7), Schuricht (4), Renner (1), Koch, Fischer (6/4), Sattler, Kilian, Mink (1), Lars Richter, Kaiser (1).

HSG Fürth/Krumbach II – MSG Roßdorf/Reinheim II 33:21: Nichts anbrennen ließ die A-Liga-Reserve der HSG Fürth/Krumbach II im Heimspiel gegen den Tabellenletzten MSG Roßdorf/Reinheim II. „Wir waren heute die klar bessere Mannschaft“, fand HSG-Trainer Ingo Trumpfheller, der einen Start-Ziel-Sieg sah. „Ein wichtiger Faktor waren auch unsere beiden Torhüter Alexander Schmitt und Sören Dorn. Durch ihre Paraden kamen wir ins Umschaltspiel, konnten einige leichte Treffer über Konter erzielen“, so der Coach. Im Angriff verdienten sich Umut Camcioglu und Max Lannert Bestnoten, ebenso wie Luca Herdner, der in der Schlussviertelstunde Akzente setzte.

„Unterm Strich war das völlig ungefährdet“, erlebte Trumpfheller einen entspannten Nachmittag, nachdem seine Mannschaft vor der Pause auf 17:12 erhöhte und nach dem Seitenwechsel bis zum 25:15 (47.) hoch konzentriert blieb. mep

HSG Weschnitztal II: Alexander Schmitt, Dorn – Jäger, Andreas Schmitt (1), Daubner, Meiß (2), Herdner (3), Sattler (1), Weber (6), Schütz, Camcioglu (4), Bunnengräber (8/4), Raabe (2), Lannert (6).

Quelle: Odenwälder Zeitung, 11.12.2023