03.03.2024

Vom Papier her klare Sache | Trefferquote muss besser werden

Vom Papier her klare Sache

Handball: HSG Fürth/Krumbach empfängt das Schlusslicht

Fürth/Krumbach. Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt und Trainer Stefan Eger macht auch keinen Hehl daraus, dass ein Sieg für seine HSG Fürth/Krumbach fest eingeplant ist. Die Bezirksoberliga-Handballer empfangen als Tabellendritter am Samstagabend um 19 Uhr das noch sieglose Schlusslicht TGB Darmstadt. Die Gäste haben zwar vor zwei Wochen mit einem 33:33 bei der HSG Bensheim/Auerbach – immerhin Vierter – aufhorchen lassen, aber zu dieser Zeit standen die Bensheimer noch unter dem Schock der Knieverletzung ihres Spielmachers Philipp Kuch. „Das ist uns zwar eine Warnung, aber wir wollen die TGB nun auch nicht unnötig starkreden“, so Eger. „Wir wollen zu Hause keinen Punkt abgeben“, lautet die klare Vorgabe.

In der vergangenen Runde hatte Fürth/Krumbach gegen die Darmstädter keine Probleme, gewann im März souverän mit 32:22. Ein Resultat, das diesmal sicherlich auch gerne genommen werden würde. Zumal der Partie der Anfang einer heißen Phase von drei richtig schweren Spielen ist. In Folge geht es dann im Derby gegen den SV Erbach, dann zum verlustpunktfreien Spitzenreiter Roßdorf/Reinheim, ehe mit dem Heimspiel gegen den TV 02 Siedelsbrunn ein weiteres Derby ansteht, in dem sich die HSG in der Vergangenheit immer schwertaten. „Wir müssen die Konzentration hochhalten und im Rhythmus bleiben, lautet denn auch die Vorgabe Egers.

Personell ändert sich bei Fürth/Krumbach aller Voraussicht nach nichts: Philip Mink und Sebastian Schott fallen weiterhin aus, alle anderen Spieler sind fit und wollen ihren Lauf von zuletzt fünf Siegen in Folge fortsetzen und den dritten Tabellenplatz untermauern.

HSG Fürth/Krumbach II – SKV Mörfelden (Samstag, 17 Uhr): Ebenfalls in der Favoritenrolle ist die A-Liga-Reserve der HSG Fürth/Krumbach im Heimspiel gegen den Tabellenelften SKV Mörfelden. Die Odenwälder von Trainer Ingo Trumpfheller belegen derzeit einen guten fünften Rang und sind – auch wenn der Coach gerne zwei, drei Punkte mehr gesammelt hätte– absolut im Soll.

„Unser Ziel ist natürlich gerade zu Hause solche Partien zu gewinnen. Es gilt, weiter an unserem Spiel, das sich sehr gut entwickelt, zu arbeiten. Was noch gefragt ist, ist mehr Konstanz und Abgeklärtheit“, hat der Trainer beobachtet, dass seine junge Mannschaft in engen Situationen noch Unterstützung benötigt. „Aber das ist absolut in Ordnung. Die Erfahrung sammeln wir von Spiel zu Spiel und werden dadurch stabiler“, so Trumpfheller

Dank des breiten Kaders plagen ihn derzeit auch keine allzu großen personellen Probleme. Ein Fragezeichen steht vor der Partie gegen Mörfelden noch hinter dem erkrankten Rückraumspieler Marco Kindinger. Sollte er noch nicht wieder mitwirken können, könnte Trumpfheller selbst wieder die Position im rechten Rückraum einnehmen. Nicht dabei sein wird mit Paul Schüle ein weiterer Rückraumspieler. Er weilt im Urlaub. mep

Trefferquote muss besser werden

Handball: HSG-Zweite tritt beim TV Büttelborn an

Fürth/Krumbach. „Das wird eine richtig schwere Aufgabe“, warnt Gerald Röder, Trainer des Frauenhandball-A-Ligisten HSG Fürth/Krumbach II, vor dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag (16 Uhr) beim TV Büttelborn. „Das ist ein Gegner, gegen den wir uns in der Vergangenheit sehr schwergetan haben“, erinnert er sich ungern an die beiden Niederlagen gegen Büttelborn in der zurückliegenden Spielzeit.

Damals verlor die HSG beim TVB mit 15:22 Toren und schließlich im Mai 14:20 in eigener Halle. Beide Male tat sich Fürth gegen die stabile Deckung Büttelborns schwer und das dürfte auch diesmal der entscheidende Faktor werden: „Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen wir unsere Möglichkeiten konsequent nutzen“, fordert Röder von seiner Mannschaft.

Acht Strafwürfe vergeben

Dies gelang am vergangenen Wochenende bei der bitteren 12:31-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten SKG Roßdorf überhaupt nicht, alleine acht Strafwürfe haben die Odenwälderinnen hier vergeben. „Das ist derzeit der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann: Wir belohnen uns nicht“, so Röder, der ansonsten durchaus zufrieden ist: „Die Spielerinnen kämpfen, geben alles und haben sich auch in der Abwehr sehr gut entwickelt“, erklärt er. Selbst mit dem Angriff könnte man zufrieden sein – wenn die Chancen verwandelt werden würden.

„Gegen Roßdorf hätten wir wohl auch so verloren. Aber wir hatten auch davor Spiele wie gegen Biblis, als es am Ende 22:25 stand. Da wäre mit einer besseren Trefferquote auf jeden Fall was drin gewesen“, hofft Röder, dass seine Mannschaft nun den Hebel umlegen kann. In der Tabelle ist Büttelborn absolut in Reichweite, hat als Fünfter 4:4 Punkte, während die Odenwälderinnen als Achter 4:8 Zähler auf dem Konto haben. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 17.11.2022