30.05.2024

HSG Fürth/Krumbach sinnt im Derby gegen Heppenheim auf Revanche

Lars Richter (links) und David Fischer wollen mit der HSG Fürth/Krumbach auch im Derby gegen den HC VfL Heppenheim wieder jubeln.

Nach der bitteren Hinspiel-Pleite will der Bezirksoberligist das Rückspiel gegen den HC VfL unbedingt gewinnen. Die Reserve steht vor einer schweren Aufgabe.

Fürth. Nach einer dreiwöchigen Spielpause geht es am Samstag für die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach auf die Zielgeraden der Saison: Das Team von Trainer Sebastian Eisenhauer empfängt um 19 Uhr den HC VfL Heppenheim zum Derby und will sich dabei für die bittere 32:36-Niederlage im Hinspiel revanchieren.

„Da waren wir richtig schlecht, haben vor allem in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff bekommen. Das wollen wir natürlich zu Hause ganz anders machen“, erklärt Fürths Spieler Lars Richter, der allerdings eindringlich vor den Kreisstädtern warnt: „Das ist eine ganz unangenehm zu spielende Mannschaft, die vor allem auch nie aufsteckt.“ Dennoch sei es natürlich das erklärte Ziel, die Punkte zu behalten und zu Hause ungeschlagen zu bleiben.

In der Osterpause lief das Training der Fürther nicht ideal, einige Spieler waren im Urlaub, zudem stand die angestammte Halle der Heinrich-Böll-Schule nicht zur Verfügung. Aber das Team konnte in die Halle der Müller-Guttenbrunn-Schule ausweichen und sich nun in dieser Woche wieder an gewohnter Stätte den letzten Schliff für das Derby holen. Lars Richter geht davon aus, dass seine Mannschaft in ihrer derzeitigen Bestbesetzung auflaufen kann, wer aber tatsächlich alles dabei sein wird, zeigt sich wohl erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend.

Heppenheims Trainer Simon Meier sieht indes die Favoritenrolle eindeutig bei den Odenwäldern: „Die Situation aus dem Hinspiel lässt sich mit der von heute nicht mehr vergleichen“, findet er. Und auch wenn die bisherige Saison nicht ganz nach den Wünschen der HSG verlaufen sei – Fürth ist Vierter mit nur einem Punkt Vorsprung auf Erbach – sieht Meier eine hohe Qualität im Kader der Gastgeber. „Aber wir haben auch gut trainiert und ich bin optimistisch, dass wir auswärts und gegen einen guten Gegner eine gute Leistung abrufen können“, so der HC VfL-Coach, der allerdings auf die Leistungsträger Jonas Schütz und Keeper Marvin Laut verzichten muss.

HSG Fürth/Krumbach II – TG Biblis (Samstag, 17 Uhr): Auch die Gäste haben großen Respekt vor der Aufgabe im Odenwald: Zwar kommt die TG Biblis am Samstagnachmittag als auf dem Papier favorisierter Tabellenvierter der Bezirksliga A nach Fürth, „aber das wird ein ganz heißer Tanz. In eigener Halle ist Fürth immer extrem gefährlich“, befürchtet ihr Spielertrainer David Winkler.

Sein Gegenüber, HSG-Coach Ingo Trumpfheller, hofft, dass seine Mannschaft an die zuletzt starken Heim-Auftritte anknüpfen kann. „Wir wollen zu Hause keinen Punkt mehr abgeben“, kündigt Trumpfheller an. Nach dem Biblis-Spiel darf seine Sieben nur noch einmal vor eigenem Publikum gegen Schlusslicht Mörfelden ran, ist aber noch dreimal auswärts am Ball.

Aktuell belegt Fürth/Krumbach II Rang neun, hat drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzehnten Eberstadt und einen Zähler Rückstand auf den Achten Langen, den es möglichst auf der Zielgeraden der Saison noch zu überholen gilt. mep

Quelle: Odenwälder Zeitung, 11.04.2024