03.03.2024

Für die HSG zählt nur ein Sieg

Annika Dörsam beim Wurfversuch: Am Sonntag hat die HSG Fürth/Krumbach einen Sieg beim Bezirksoberliga-Schlusslicht HSG Dornheim/Groß-Gerau fest eingeplant.

Fürth/Krumbach ist am Sonntag zu Gast beim Schlusslicht HSG Dornheim/Groß-Gerau.

Nur ein Sieg zählt am Sonntagabend für die Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach. Beim punktlosen Bezirksoberliga-Schlusslicht HSG Dornheim/Groß-Gerau wäre alles andere eine große Enttäuschung für die Odenwälderinnen. „Tatsächlich gibt es da nicht viel drumrum zu reden“, betont auch Trainer Martin Guthier: „Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Gleichzeitig dürfen wir Dornheim aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen“, hat der Übungsleiter beobachtet, dass die Gastgeberinnen – gerade in eigener Halle– schon einige achtbare Ergebnisse erreicht haben. „Es wird darum gehen, dass wir unser Spiel durchbringen und vor allem im Angriff die nötige Souveränität an den Tag legen und unsere Chancen nutzen“, so Guthier.

Personell sieht es gut aus

Personell sieht es bei Fürth/Krumbach gut aus, lediglich die lange verletzte Katharina Brandenburger hat noch Trainingsrückstand und wird noch etwas Zeit benötigen, Johanna Dörsam plagt sich dagegen mit Kniebeschwerden herum. „Ob es bei ihr zu einem Einsatz reicht, wird sich erst kurzfristig entscheiden“, erklärt der Trainer.

Dass Dornheim/Groß-Gerau unangenehm zu spielen ist, das haben die Odenwälderinnen schon in der vergangenen Runde erlebt. Auch damals steckte der Gegner im Abstiegskampf, während die HSG sogar mitten drin im Titelrennen war. Doch in der Sporthalle Dornheim mühte sich die Guthier-Sieben damals zu einem glanzlosen 26:22-Erfolg. „Leicht wird es auch diesmal nicht werden“, betont der Trainer, der aber mit zwei Zählern das derzeit eher magere Punktekonto von 5:9 aufbessern möchte.

HSG Dornheim/Groß-Gerau II – HSG Fürth/Krumbach II: Bereits am Sonntag um 14 Uhr muss die A-Liga-Reserve der HSG Fürth/Krumbach II ebenfalls bei der HSG Dornheim/Groß-Gerau II ran. Hier ist die Ausgangsposition aber eine ganz andere als in der Bezirksoberliga: Dornheim ist als Tabellenzweiter (11:5 Punkte) klarer Favorit gegenüber den Odenwälderinnen von Trainer Gerald Röder, die nach einem Negativlauf und fünf sieglosen Spielen nur noch Siebter sind. „Wir haben die letzten Wochen sehr engagiert gespielt, standen auch in der Deckung gut, haben es aber verpasst, uns für den hohen Aufwand zu belohnen. Unsere Chancenverwertung war schwach und muss nun unbedingt besser werden, wenn wir eine Chance haben wollen“, so Röder: „Wenn bei uns wieder der Knoten platzt, dann ist aber auch dort für uns was drin.“

Quelle: Odenwälder Zeitung, 23.11.2023